SC DHfK Leipzig und Füchse Berlin teilen sich Punkte

Kristian Säveras – SC DHfK Leipzig vs. Füchse Berlin am 11.10.2020 in Leipzig – Foto: Karsten Mann
Kristian Säveras – SC DHfK Leipzig vs. Füchse Berlin am 11.10.2020 in Leipzig – Foto: Karsten Mann

Handball Bundesliga Männer, 3. Spieltag: Spitzenreiter SC DHfK Leipzig und die Füchse Berlin trennten sich verdient 24:24 (10:13) Remis.

Man of the Match: Kristian Säveras (SC DHfK Leipzig)

11.10.2020 – ZEPPI / Frank Zepp:

Handball Bundesliga: Der SC DHfK Leipzig sicherte sich das Unentschieden durch die leicht bessere Deckungsarbeit. Die Füchse Berlin wirkten im Angriff leicht strukturierter. Die Anzahl der technischen Fehler mit insgesamt 33, davon 22 in der ersten Halbzeit, reicht allein für drei normale Matches in der Bundesliga.

Einige Neuzugänge auf beiden Seiten gefielen: Torhüter Kristian Säveras (Leipzig) und Lasse Andersson (Füchse). Tempospiel war nicht angesagt. Die Passgeschwindigkeit und Genauigkeit im Zuspiel ließ viele Wünsche offen.

Stimmen:

Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Mit der ersten Halbzeit waren wir unzufrieden, da wir zu viele technische Fehler und Fehlwürfe gemacht haben. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel mit viel Tempo zu spielen, sind dann aber in Hektik verfallen. Das haben wir alles in der Halbzeitpause angesprochen. Was dann in der zweiten Halbzeit passiert ist, damit bin ich sehr zufrieden. Wir waren von Beginn an emotional richtig eingestellt und haben uns über den Kampf wieder zurück ins Spiel gespielt. Wir haben es geschafft, das dritte Mal in Folge unter 25 Gegentore zu bleiben. Es wurde wieder sehr gut gedeckt und wir hatten wieder einmal gute Unterstützung aus dem Tor. Im Angriff hätten wir mehr Bälle rein machen müssen und uns viele Fehler sparen können. Aber es ist nicht genug Zeit, um zurück zu schauen, denn das nächste Spiel in Mannheim ist schon am Donnerstag. Ich wünsche Jaron und den Füchsen alles Gute für die weiteren Spiele.“

Jaron Siewert (Trainer Füchse Berlin): „Ich finde wir kommen sehr sehr gut ins Spiel, man sieht, wir haben aus den Fehlern gegen Magdeburg gelernt. Die Rote Karte gegen Holm tut uns dann natürlich weh. Anfang der zweiten Halbzeit geben wir den Vorsprung viel zu schnell her und bekommen einen 0:4-Lauf gegen uns. Das war der Knackpunkt und so können wir glücklich sein, den Punkt mitzunehmen. Unentschieden ist wohl das fairste heute über 60 Minuten.“

Hans Lindberg (Füchse Berlin): „Am Ende gewinnen wir den Punkt, Leipzig hat die Möglichkeit zum Sieg. Es ist ein ärgerliches Gefühl, es war ein hartes Spiel. Wir haben zu viele Fehler gemacht und das müssen wir verbessern. Es ist immer schwer hier in Leipzig, trotzdem haben wir gezeigt, dass wir besser sind als in unserem ersten Heimspiel gegen Magdeburg.“

Spielfilm: 2:5 (9.), 5:6 (14.), 9:8 (24.), 9:12 (29.), 10:13 (HZ) – 13:13 (33.), 17:16 (40.), 19:18 (44.), 19:21 (47.), 23:21 (55.), 23:23 (59.), 24:24 (EST).

SC DHfK Leipzig: Säveras (11 Paraden), Krzikalla 8/4, Binder 6, Larsen 1, Weber 6, Mamic 2, Milosevic 1.

Füchse Berlin: Milosavljev (12 Paraden), Wiede 1, Holm 1, Andersson 7, Lindberg 3/1, Michalczik 3, Matthes 3, Vujovic 2, Marsenic 3, Drux 1.

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